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Ratgeber

Zierzaun selbst bauen: die wichtigsten Beschläge und Zierteile im Überblick

Ein Zierzaun — ein klassischer, verzierter Schmiedeeisenzaun — lässt sich mit den richtigen Beschlägen und Zierteilen gut selbst zusammenbauen, auch ohne Schmiedeausbildung. Entscheidend ist, die Bauteile in der richtigen Reihenfolge zu planen: erst der tragende Rahmen, dann die Verbindungen, zuletzt die Dekoration.

1. Der tragende Rahmen

Der Zaunrahmen besteht meist aus Flach- oder Vierkantstahl. Die Zaunstäbe werden darin befestigt — entweder verschweißt oder mit Nieten vernietet, wie es bei traditionellen Schmiedezäunen üblich ist.

2. Scharniere und Schlösser

Für Tore braucht es robuste Scharniere — bei schweren Toren am besten dreidimensional verstellbare Ausführungen, damit sich das Tor auch nach Jahren noch justieren lässt. Dazu kommt ein wetterfestes Schloss oder ein Riegel mit Bodenfeststeller für den Standflügel bei Doppeltoren.

3. Die Zierteile

Erst wenn der Rahmen steht, kommen die dekorativen Elemente dazu: Zierspitzen als oberer Abschluss der Zaunstäbe, ein gebogener Zierbogen über dem Tor, und Schnörkel oder Ringe als Ornamentfelder in der Zaunfläche. Diese Elemente bestimmen maßgeblich den Gesamteindruck — klassisch mit Lanzettspitzen und C-Schnörkeln, oder moderner mit schlichten Kugelspitzen.

4. Montage und Verbindung

Für feste Verbindungen zwischen Zierteilen und Rahmen gibt es zwei gängige Methoden: Nieten (traditionell, sichtbar, passend zum klassischen Schmiedelook) oder Schweißen (fester, unsichtbar, aber es braucht das passende Equipment — dazu mehr in unserem Ratgeber zu Schweißgeräten für Einsteiger).

Mit der richtigen Planung und den passenden Bauteilen aus unserem Sortiment lässt sich ein eigener Zierzaun in überschaubarer Zeit realisieren.